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Beitrag 12 / 2017: Regionales und Saisonales, Innovatives und TOP-Events

Ein Besuch im Café und Restaurant Emshaus im ostwestfälischen 33378 Rheda-Wiedenbrück verspricht Genuss und Lebensart

Sehr geehrte Freundin, sehr geehrter Freund kulinarischer Genüsse, natürlich profitiert das Café und Restaurant Emshaus von der Attraktivität der Stadt Rheda-Wiedenbrück mit ihrer beeindruckenden Vielzahl historischer Fachwerkbauten und dem Schloss Rheda. Und natürlich

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Beitrag 55 / 2016: Kaffee-Genuss und Böckstiegel-Motive

Bäckerei/Café/Konditorei Bossert in 33824 Werther pflegt den Peter-August-Böckstiegel-Kult

Sehr geehrte Freundin, sehr geehrter Freund kulinarischer Genüsse,

wenn eine Konditorei mit Bäckerei und Café inzwischen in der vierten Generation am Standort Werther in Familienbesitz ist, darf man sicherlich eine tiefe, Generationen übergreifende Verbundenheit zum Konditor-Handwerk unterstellen. Wenn darüber hinaus ein Betrieb wie Café Bossert Konditorei eine Vielzahl seiner individuellen Konditor-Köstlichkeiten mit dem Namen des Arroder Malers und Bildhauers Peter August Böckstiegel (*1889 Arrode bis 1951 Arrode (heute Werther)) kennzeichnet, darf des weiteren eine feste Verankerung des Betriebes in der Region konstatiert werden. – Mehr als ein Grund also, dem Café einen Besuch abzustatten. Konditormeister und Inhaber Günther Kröger und Frau Ursula, die den Betrieb in vierter Generation verantwortlich leiten sowie der Sohn und frisch gebackene Konditormeister Patrik Kröger empfangen mich bei meinem Besuch.

Und wie ich das schon richtig vermutet hatte, so hat die Verbindung der Familien Bossert und Kröger zum Künstler Peter August Böckstiegel eine lange Tradition, die bis in die zweite Inhaber-Generation vom Café Bossert zurückgeht.  Seit vielen Jahren, so Günther Kröger ist man im Café Bossert berechtigt, Konditorköstlichkeiten des Hauses mit Böckstiegel-Motiven zu zieren. Grundsätzlich, so Ursula Kröger, würden die Produkte nach Original-Rezepten und überlieferter Tradition hergestellt. Böckstiegel-Motive wären das i-Tüpfelchen auf den handwerklich hergestellten Produkten. Egal, ob Böckstiegel-Schokoladen, Böckstiegel-Torten oder Böckstiegel-Pralinen oder auch ein Böckstiegel-Roggenmischbrot mit dem Namen „Peter August“ – der Name Böckstiegel habe die Wirkung eines Gütesiegels. Diese Aussage gälte auch für neue Kreationen wie derzeit in Gestalt eines Pralinenkastens, den ein Holzschnitt-Motiv des Künstlers ziere.

Wenn wir an dieser Stelle einmal einen Moment innehalten, dann können Sie sich unschwer vorstellen, welch hoher Erwartungshaltung seitens der erfolgreichen Eltern sich der Junior Patrik Kröger gegenüber sieht, wenn er sich aufmacht, als Konditor sein Meisterstück abzuliefern. Ich hatte die besondere Gelegenheit, sein MeisterstückGrimms süße Träume“ in Augenschein zu nehmen und mit einer hochauflösenden DigiCam zu fotografieren.

""Grimms süße Träume" von Konditormeister Patrik Kröger" © Foto: U. Schmidt, Bielefeld
„“Grimms süße Träume“ von Konditormeister Patrik Kröger“ © Foto: U. Schmidt, Bielefeld

Zu dieser Konditormeisterprüfung Patrick Kröger 2016 lassen wir nachstehend den jungen Meister einmal persönlich zu Worte kommen:

  • „Wir, die zwölf Kursteilnehmer am Campus Handwerk in Bielefeld (Hauptbahnhof) hatten freie Themenwahl. Ich wählte „Grimms süße Träume“.
  • Drei mal acht Stunden Zeit, die vorher zeichnerisch erbrachten Ereignisse in die Tat umzusetzen.
  • Großstücke: Baumkuchen (60cm hoch), Formtorten (in meinem Fall ein Märchenbuch), Schaustück (Prinzessin aus Schokolade in verschiedenen Farben)
  • Zusätzlich dazu mussten Moussefours, vier Sorten Pralinen à 20 Stück, vier Sorten Teegebäck à 20 Stück, ein Parfait (Halbgefrorenes Nachspeiseeis), diverse Marzipanfiguren passend zum Thema (Eulen, Bären, Frösche) geschaffen werden.
  • Sechs Monate lang habe ich dafür 14-16-Stundentage hingelegt, da neben dem Kursbesuch auch gleichzeitig noch geübt und ebenfalls eine Dokumentation für die Prüfungserzeugnisse anzufertigen war, die ebenfalls mit in die Note eingeflossen ist.
  • Allein die Dokumentation umschloss 120 Seiten in dreifacher Ausführung, jedes Produkt musste einzeln kalkuliert und deklariert werden; – Zeitaufwand allein für die Dokumentation: ca. 120 Stunden
  • Zusätzlich dazu habe ich meine Fertigkeit im Umgang mit Krokant verfeinert; so entstand die Krokantkrone für die Gebrüder Grimm als „Märchenkönige“, außerdem findet sich der Krokant im Torbogen der Prinzessin wieder und ebenfalls in einer Hart- und einer Weichkrokantpraline.
  • Roter Faden im Schaufenster: größtmöglicher Verzicht auf künstliche Farbstoffe, dafür viele satte Orange-, Rot- und Brauntöne durch Karamell (Krokant)
  • Gesamtzeitaufwand: Neun Monate für den Meisterbrief; neben der eigentlichen fachlichen Prüfung musste ebenfalls eine Ausbildereignungsprüfung abgelegt werden, sowie eine Prüfung über die kaufmännischen Kenntnisse.

Soweit der junge Meister

Mein Fazit: Bäckerei/Café/Konditorei Bossert bietet nach Struktur, Kompetenz und Kreativität beste Voraussetzungen, nicht nur den genuss-orientierten Lokal-Patrioten zu begeistern.

Nachstehend die Daten:

Bäckerei/Café/Konditorei Bossert
Günther Kröger
Engerstr. 6
33824 Werther
www.cafe-bossert.de

Ich sende Ihnen freundliche Grüße mitten aus OstWestfalenLippe

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Moderator vom genuss-affinen Regional-Portal Kulinarisches-OWL.de)
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