Beitrag Nr. 19 / 2018: Bielefelder Handwerksbäckerei im Einklang mit der Zeit

Alteingessene Bäckerei Kreft überzeugt mit modernem Konzept

Sehr geehrte Freundin, sehr geehrter Freund kulinarischer Genüsse,

ohne jede Frage hat der Bielefelder Ortsteil Schildesche mit seiner nahezu 1.100jährigen wechselvollen Geschichte seinen spezifischen Charme; und ebenso unzweifelhaft ist Schildesche in seiner Gastronomie- und Konditorei/Bäckerei-Struktur mittelständisch geprägt. Zudem findet man in  kaum einem anderen Bielefelder Ortsteil branchen-übergreifend eine so dichte Ansiedlung inhaber-geführter Betriebe.

Und einer der stets familiengeführten Betriebe der Bäcker- und Konditorenbranche Schildesches, der inzwischen in bereits 4. Generation verantwortlich geführt wird, ist die Bäckerei/Konditorei Kreft, die neben Ihrem Stammhaus zwei weitere Filialen in Bielefeld hat. Und in eben diesem Stammsitz Engersche Str. 185 empfängt mich das Ehepaar Stefanie und Thorsten Kreft zu einem Gespräch. Thorsten Kreft, der die Produktion verantwortlich leitet, erläutert mir sogleich das Credo  des  Hauses: „Wir möchten für unsere Kunden und Gäste der qualitativ Beste sein.“

So verwende man für die Herstellung von Backwaren grundsätzlich nur hochwertige Rohstoffe und bevorzuge regionalen Einkauf. Das Mehl bezöge man zum Beispiel von der Milser Mühle. So leiste man auch einen Beitrag zur Umweltschonung.

Egal, ob Graubrot, Röstbrot oder Doppelback, egal, ob BrötchenWaffeln, Pfannekuchen, Berliner, Florentiner, Baumkuchen-Ecken oder Platenkuchen – die Auswahl, Qualität und Qualitäts-Konstanz habe sich nicht nur in der Nachbarschaft herum gesprochen. Und so manch ein (Rad)-Wanderer am nahe gelegenen Obersee nutze die Standortnähe der Bäckerei, um vorbeizuschauen.

Steigender Beliebtheit, so Thorsten Kreft des weiteren, erfreue sich auch das Suppen-Angebot des Hauses. Steckrübencreme-Suppe,, Möhren-Pastinakecreme-Suppe oder Gulaschsuppe – sie alle hätten eins gemeinsam: sie alle würden ohne Geschmacksverstärker, ohne jegliche Zusätze mit frischen Zutaten gekocht.

Besonders stolz, so Stefanie Kreft, sei man auf das jüngst innen und aussen aufwändig restaurierte „Kreft’s Zuckerklöttken“ , Johannisstraße 38,  das nach Struktur und Konzept dem Zeitgeist entspräche. Neugierig geworden, beschloss ich, mir dort einen Eindruck zu verschaffen. Erfreulicherweise wurde ich von Thorsten Kreft begleitet.

 

„Bäckerei Kreft’s „Zuckerklöttken“ – Aussenansicht“
© Foto: U. Schmidt, 33615 Bielefeld

Es erwartet uns ein modern anmutendes Gebäude mit lichtdurchfluteten Räumen, das sich harmonisch in die Umgebung einfügt.

Gleichermaßen gut per PKW oder in Fußläufigkeit erreichbar, so Thorsten Kreft, würde „Kreft’s Zuckerklöttken“ (übrigens eine Wortschöpfung seiner Frau Stefanie Kreft) inzwischen nicht nur wegen seines täglichen Frühstücks-Buffets oder seines übrigen Sortiments angesteuert.

„Blick in den Verkaufsraum“ – © Foto: U. Schmidt, 33615 Bielefeld

 

Vielmehr habe es sich zu einem Kommunikations-Zentrum entwickelt. Basis dieser Entwicklung sei die Piano-Live-Musik, die jeden Donnerstag von 15 bis 18 Uhr die Gäste erfreue. So entspräche „Kreft’s Zuckerklöttken“ dem Zeitgeist, indem es auch einen „Entertainment-Auftrag“ erfülle.

„Thorsten Kreft im Laden-Geschäft vom „Zuckerklöttken““ © Foto: U. Schmidt, 33615 Bielefeld

 

Familie Kreft samt Team freut sich auf Ihren Besuch.

Nachstehend die Daten von Stammsitz und Filialen:

  • Bäckerei Kreft, Engersche Straße 185 (Stammsitz), 33611 Bielefeld-Schildesche, Tel. 0521 – 55 752 20
  • Bäckerei Kreft’s „Zuckerklöttken“, Johannisstr. 38, 33611 Bielefeld-Schildesche, Tel. 0521 – 55 732 47
  • Bäckerei Kreft, Jöllenbecker Str 212, 33613 Bielefeld-Schildesche, Tel. 0521 – 89 08 19

 

Es grüßt Sie freundlich mitten aus OstWestfalenLippe

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Moderator vom genuss-affinen Regional-Portal Kulinarisches-OWL.de)
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Bäckerei Kreft
April 18

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Beitrag Nr. 16 / 2018: „Feine Konfiserie und Traditionelles Backhandwerk aus Meisterhand“

Die Frühjahrssaison 2018 inspiriert Gütersloher Café/Konditorei Fritzenkötter zu besonderen Kreationen

Sehr geehrte Freundin, sehr geehrter Freund kulinarischer Genüsse, starke Marken gehen mit der Zeit. Starke Marken berücksichtigen oder prägen den steten Wünschewandel des Verbrauchers. Starke Marken verändern sich entsprechend. In Café und Konditorei Fritzenkötter orientiert sich die hierzu erforderliche Kreativität stets am selbst gesetzten Leitbild des Betriebes:  „Bestmögliche Produkt-Qualität zum Nutzen des typischen, anspruchsvollen Kunden oder Gastes von heute“

Die Qualität im Fokus

Hierzu erläutert Christoph Fritzenkötter, der gemeinsam mit seiner Frau Inka Fritzenkötter den Traditionsbetrieb in vierter Generation verantwortlich leitet, anlässlich meines jüngsten Café-Besuchs wie folgt: „In Café und Konditorei Fritzenkötter steht die Produkt-Qualität an erster Stelle sämtlicher Bemühungen. Diese besondere Qualität muss zudem von uns konstant geliefert werden; denn nur so erzeugen wir beim Kunden bzw. Gast das  so wichtige Vertrauen.“

Diesem selbst gesetzten Anspruch müsse man natürlich täglich aufs Neue gerecht werden; das sei in einem handwerklich geprägten Unternehmen zwar nicht immer so ganz einfach, aber insofern umso wichtiger, als der Gast das Café und die Konditorei mit einer entsprechend hohen Erwartungshaltung beträte.

Kundenwunsch-gerechte Flexibilität als Charakteristikum

a) Individuelle Torten für Familienfeiern

Zudem achte man als Bedien-Café darauf, Qualität und Zuverlässigkeit mit freundlich-kompetentem Service zu verbinden, was im Laufe vieler Jahre zu einer soliden und zufriedenen Stammkundschaft geführt habe. In persönlichen Gesprächen nutze man das Feed Back der Kundschaft, um das Angebot laufend kundenwunsch-gerecht zu verfeinern. So habe man stets ein offenes Ohr selbst für ausgefallene Kundenwünsche, die vorwiegend dann an den Betrieb heran getragen würden, wenn individuelle Torten für Familienfeiern nachgefragt würden.

Denn hier, und das habe sich offenbar herum gesprochen, könnten er und sein Team ihre handwerkliche Kreativität in die Waagschale werfen. So hätten sich in jüngster Zeit Anfragen von Kunden gehäuft, die mit dem Foto einer Torte in die Konditorei kämen, das sie irgendwo im Internet gefunden hätten. Sie äußerten dann den Wunsch: „So eine Torte möchten wir auch haben“. In gleicher Weise kämen auch entsprechende Anfragen per eMail mit beigefügtem Tortenfoto. So nutze man auch bei Hochzeitstorten seine Kompetenz, um den entsprechenden Kundenwunsch vielfach bei einem persönlichen Beratungstermin eingehend zu besprechen.

b) Pralinen, laufend frisch präsentiert

Stark nachgefragt aus dem Angebots-Sortiment „Feine Konfiserie“ seien auch im Frühjahr stets Pralinen, die ständig frisch vorgehalten würden.

 

c) Selbst gemachtes Eis

Herausragend, so Christoph Fritzenkötter voller Stolz des weiteren, sei im Frühjahr die Nachfrage nach selbst gemachtem Eis seiner Konditorei. Sobald der Winter-Blues verflogen sei und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen für Emotionen sorgten, würden die Nachfragen zunehmen, wann es denn endlich wieder hausgemachtes Eis der Konditorei zu kaufen gäbe. Das sei in diesem Jahr ganz besonders signifikant. Seit vielen Jahren sei es in Konditorei Fritzenkötter Tradition, die ersten Eis-Spezialiäten in verschiedenen Geschmacksrichtungen unmittelbar nach Ostern anzubieten. Man sei gespannt, welcher Stellenwert neben seinen Eis-Klassikern den neuen Kreationen beigemessen werde.

.

Nachstehend die Daten:
Konditorei und Café Fritzenkötter
Inka und Christoph Fritzenkötter
Strenger Str. 2
33330 Gütersloh
Fon: 05241 – 20090
FAX: 05241 – 235532
eMail: info@konditorei-fritzenkoetter.de
www.konditorei-fritzenkötter.de

 

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KCF
Lenz 18

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Beitrag 55 / 2016: Kaffee-Genuss und Böckstiegel-Motive

Bäckerei/Café/Konditorei Bossert in 33824 Werther pflegt den Peter-August-Böckstiegel-Kult

Sehr geehrte Freundin, sehr geehrter Freund kulinarischer Genüsse,

wenn eine Konditorei mit Bäckerei und Café inzwischen in der vierten Generation am Standort Werther in Familienbesitz ist, darf man sicherlich eine tiefe, Generationen übergreifende Verbundenheit zum Konditor-Handwerk unterstellen. Wenn darüber hinaus ein Betrieb wie Café Bossert Konditorei eine Vielzahl seiner individuellen Konditor-Köstlichkeiten mit dem Namen des Arroder Malers und Bildhauers Peter August Böckstiegel (*1889 Arrode bis 1951 Arrode (heute Werther)) kennzeichnet, darf des weiteren eine feste Verankerung des Betriebes in der Region konstatiert werden. – Mehr als ein Grund also, dem Café einen Besuch abzustatten. Konditormeister und Inhaber Günther Kröger und Frau Ursula, die den Betrieb in vierter Generation verantwortlich leiten sowie der Sohn und frisch gebackene Konditormeister Patrik Kröger empfangen mich bei meinem Besuch.

Und wie ich das schon richtig vermutet hatte, so hat die Verbindung der Familien Bossert und Kröger zum Künstler Peter August Böckstiegel eine lange Tradition, die bis in die zweite Inhaber-Generation vom Café Bossert zurückgeht.  Seit vielen Jahren, so Günther Kröger ist man im Café Bossert berechtigt, Konditorköstlichkeiten des Hauses mit Böckstiegel-Motiven zu zieren. Grundsätzlich, so Ursula Kröger, würden die Produkte nach Original-Rezepten und überlieferter Tradition hergestellt. Böckstiegel-Motive wären das i-Tüpfelchen auf den handwerklich hergestellten Produkten. Egal, ob Böckstiegel-Schokoladen, Böckstiegel-Torten oder Böckstiegel-Pralinen oder auch ein Böckstiegel-Roggenmischbrot mit dem Namen „Peter August“ – der Name Böckstiegel habe die Wirkung eines Gütesiegels. Diese Aussage gälte auch für neue Kreationen wie derzeit in Gestalt eines Pralinenkastens, den ein Holzschnitt-Motiv des Künstlers ziere.

Wenn wir an dieser Stelle einmal einen Moment innehalten, dann können Sie sich unschwer vorstellen, welch hoher Erwartungshaltung seitens der erfolgreichen Eltern sich der Junior Patrik Kröger gegenüber sieht, wenn er sich aufmacht, als Konditor sein Meisterstück abzuliefern. Ich hatte die besondere Gelegenheit, sein MeisterstückGrimms süße Träume“ in Augenschein zu nehmen und mit einer hochauflösenden DigiCam zu fotografieren.

""Grimms süße Träume" von Konditormeister Patrik Kröger" © Foto: U. Schmidt, Bielefeld
„“Grimms süße Träume“ von Konditormeister Patrik Kröger“ © Foto: U. Schmidt, Bielefeld

Zu dieser Konditormeisterprüfung Patrick Kröger 2016 lassen wir nachstehend den jungen Meister einmal persönlich zu Worte kommen:

  • „Wir, die zwölf Kursteilnehmer am Campus Handwerk in Bielefeld (Hauptbahnhof) hatten freie Themenwahl. Ich wählte „Grimms süße Träume“.
  • Drei mal acht Stunden Zeit, die vorher zeichnerisch erbrachten Ereignisse in die Tat umzusetzen.
  • Großstücke: Baumkuchen (60cm hoch), Formtorten (in meinem Fall ein Märchenbuch), Schaustück (Prinzessin aus Schokolade in verschiedenen Farben)
  • Zusätzlich dazu mussten Moussefours, vier Sorten Pralinen à 20 Stück, vier Sorten Teegebäck à 20 Stück, ein Parfait (Halbgefrorenes Nachspeiseeis), diverse Marzipanfiguren passend zum Thema (Eulen, Bären, Frösche) geschaffen werden.
  • Sechs Monate lang habe ich dafür 14-16-Stundentage hingelegt, da neben dem Kursbesuch auch gleichzeitig noch geübt und ebenfalls eine Dokumentation für die Prüfungserzeugnisse anzufertigen war, die ebenfalls mit in die Note eingeflossen ist.
  • Allein die Dokumentation umschloss 120 Seiten in dreifacher Ausführung, jedes Produkt musste einzeln kalkuliert und deklariert werden; – Zeitaufwand allein für die Dokumentation: ca. 120 Stunden
  • Zusätzlich dazu habe ich meine Fertigkeit im Umgang mit Krokant verfeinert; so entstand die Krokantkrone für die Gebrüder Grimm als „Märchenkönige“, außerdem findet sich der Krokant im Torbogen der Prinzessin wieder und ebenfalls in einer Hart- und einer Weichkrokantpraline.
  • Roter Faden im Schaufenster: größtmöglicher Verzicht auf künstliche Farbstoffe, dafür viele satte Orange-, Rot- und Brauntöne durch Karamell (Krokant)
  • Gesamtzeitaufwand: Neun Monate für den Meisterbrief; neben der eigentlichen fachlichen Prüfung musste ebenfalls eine Ausbildereignungsprüfung abgelegt werden, sowie eine Prüfung über die kaufmännischen Kenntnisse.

Soweit der junge Meister

Mein Fazit: Bäckerei/Café/Konditorei Bossert bietet nach Struktur, Kompetenz und Kreativität beste Voraussetzungen, nicht nur den genuss-orientierten Lokal-Patrioten zu begeistern.

Nachstehend die Daten:

Bäckerei/Café/Konditorei Bossert
Günther Kröger
Engerstr. 6
33824 Werther
www.cafe-bossert.de

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