Beitrag 67 / 2017: Silvester 2017 – ein Moment zum Innehalten

Sehr geehrte Freundin, sehr geehrter Freund kulinarischer Genüsse,

auch in 2017 erfreut sich die wirtschaftsstarke Region OstWestfalenLippe weiterhin großer Beliebtheit. Denn der Gästezuwachs in den Beherbergungsbetrieben der Region Teutoburger Wald ist in den ersten sechs Monaten des Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um bemerkenswerte 7,9 Prozent gestiegen. Er liegt damit oberhalb des prozentualen Gästezuwachses von Gesamt-NRW. (Quelle: General-Anzeiger-Bonn). Sucht man die Gründe hierfür abseits  konjunktureller Daten,  so könnten eine ganze Reihe signifikanter Merkmale OWLs für die zunehmende Wertschätzung der Region bei heimischen Tagesausflüglern sowie in- und ausländischen Touristen ausschlaggebend sein.

Wird OWL umgangssprachlich vielfach als Teutoland bezeichnet, so assoziiert man leicht Wandern, Radwandern oder auch Entspannen. Und so manch einer verbindet  OWL aufgrund der Reputation und großen Anzahl seiner Heilbäder und Kurorte ( 21 von 42 NRW gesamt ) auch mit einer Gesundheitsregion  oder sieht die Region als „Heilgarten Deutschlands“.

Des weiteren: OWL verfügt über eine Fülle von Naturdenkmalen (z. B. Externsteine), begeistert historisch Interessierte mit liebevoll gepflegten historischen Fachwerkhäusern (z. B. Altstadt von Rheda-Wiedenbrück und Bad Salzuflen). Es beherbergt Mühlen, Schlösser, Klöster und Burgen. Denkmale wie das Hermannsdenkmal in Detmold und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica stehen stellvertretend für das Geschichtsbewusstsein der Region.

Das heute auf dem Stadtgebiet von Höxter gelegene Schloss Corvey, in dem Hoffmann von Fallersleben, der Dichter der deutschen Nationalhymne, jahrelang als „Bibliothekar von Corvey“ lebte und arbeitete, wurde im Jahre 2014 von der UNESCO  als Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Es ist die polyzentrische Struktur der Region, die bei nur einem kleinen Standortwechsel zwischen den Kreisen für Abwechslung sorgt. Es ist die Stadt Paderborn mit dem das Ortsbild prägenden Dom, mit Universität und dem nahe gelegenen Verkehrsflughafen Paderborn Lippstadt, die Tradition und Fortschritt miteinander verbindet, indem sie sich zu einem bedeutsamen IT-Standort entwickelt hat. Und es ist die Stadt Bielefeld (knapp 340.000 Einwohner) mit so manch einem „Hidden Champion, mit Universität und Fachhochschulen, Kunsthalle, Oetkerhalle, Heimattierpark Olderdissen und Sparrenburg, die sich mit ihrer Alt- und Neustadt als sympathische Einkaufsstadt darstellt.

Signifikant ist ferner: Mit dem jüngst eröffneten EinkaufsCenter LOOM hat Bielefeld den wohl entscheidenden Schritt getan, um sich endgültig als bedeutsame Regiopole zu profilieren, die nicht nur in OWL deutlich wahrgenommen wird.

Und bekanntlich ist OWL auch im Sektor Kulinarische Genüsse schon längst kein Geheimtipp mehr. Es ist die solide verkehrstechnische Infrastruktur, es ist die räumliche Dichte und relativ gute Erreichbarkeit der Kreise, Gemeinden und Städte und es ist das Wünschespektrum des typischen „anspruchsvollen, qualitätsbewussten Genießers von heute“, welche die heimische Gastronomie zu besonderer Kreativität herausfordern. So ist auch in 2017 wieder ein breites Angebotsspektrum vom Bistro über die schmackhafte Landhausküche bis zur gehobenen Gastronomie signifikant.

Überregional herausragend hierbei ist auch dieses Jahr wieder das Bielefelder Restaurant TOMATISSIMO | Trattoria – Grill, das in der Deutschlandausgabe 2018 des Restaurantführers Gault&Millau als einziges Bielefelder Restaurant mit zwei Mützen ausgezeichnet wurde. Kulinarisches-OWL.de berichtete hierzu mit einem Sonderbeitrag unter „Auszeichnung für das Bielefelder Tomatissimo | TRATTORIA GRILL“

Die Liste der Betriebe, über die im genuss-affinen Regional-Portal „Kulinarisches-OWL.de“ berichtet wurde, ist auch im Jahre 2017 umfangreich. Unsere eigenen Eindrücke wurden hierbei durch Informationen kommunikativer (Gastronomie)-Betriebe ergänzt, die es verstanden, das genuss-affine Regional-Portal „Kulinarisches-OWL.de“ als willkommene Kommunikations-Plattform zu nutzen.  Hierzu sagen wir auch weiteren inhaber-geführten Gastronomie-Betrieben unseren ausdrücklichen Dank:

Emshaus Rheda, Rheda-Wiedenbrück
Seeterrassen Bad Salzuflen, Bad Salzuflen
Waldrestaurant zur Loose, Bad Salzuflen
Eickumer Landhaus, Herford-Eickum

Des weiteren konnten wir Sie, unsere Leserinnen und Leser sicherlich auch erfreuen mit Portal-Beiträgen zu

Konditorei/Café/Bäckerei Bossert, Werther
Konditorei Fritzenkötter, Gütersloh

Vorgestellt wurden ferner

Landfleischerei RAU, Gütersloh-Isselhorst
Stadtmetzgerei Müller, Gütersloh
Kartoffelhof KASSAU, Bielefeld
Hof zur Alpenrose, Versmold
Hof Schulte-Hörster, Delbrück-Anreppen
Obstbau Kastigen, Steinhagen
sowie Brennerei Kastigen, Steinhagen

In der Frühjahrssaison haben Sie sich ferner an informativen Beiträgen erfreut zu

Erdbeerhof Böckmann, Melle-Neuenkirchen
und Spargelhof Winkelmann im ostwestfälischen Rahden-Tonnenheide

Das genuss-affine Regional-Portal „Kulinarisches-OWL.de“ wird als smartphone-adaptive Website geführt und trägt somit einem Trend Rechnung, der sich auch in 2017 unvermindert fortsetzt. Denn über die Hälfte aller Aufrufe erfolgte 2017 bereits per Smartphone. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch die Anzahl der Betriebe unserer Region, die unserer Empfehlung gefolgt sind, ihre Website „mobile friendly“ einrichten zu lassen. Eine Liste hierzu sehen Sie unter „OWL – Gastronomie-Betriebe mit mobiler Webste – Öffnungszeiten“.

Bemerkenswert ist auch dieses Jahr wieder Ihre besondere Wertschätzung von Beiträgen, die mit einem dort unmittelbar aufrufbaren VIDEO versehen sind. Klicken Sie hierzu bitte: VIDEO-Playlist „OWL – für kulinarische Genießer“

Ferner: Die im Jahre 2017 in die Seite „OWL – Gaumenfreuden“ eingebetete Karte umschließt zur Zeit acht standortgerecht markierte Betriebe der Region.

Fazit: Das genuss-affine Regional-Portal „Kulinarisches-OWL.de“ erfreut sich auch in 2017 wachsender Beliebtheit. Wir werden deshalb aich in Zukunft unsere Strategie fortsetzen, Ihre persönlichen Wünsche zur Portal-Erweiterung per eMail entgegen zu nehmen und auf Umsetzbarkeit zu prüfen. Nutzen Sie bitte hierzu unseren eMail-Account kontakt@strategie-schmidt.de Dort einzusetzende Rubrik: „Empfehlungen“. Gern nehmen wir auch Ihre Anregungen zur Aufnahme weiterer (Gastronomie)-Betriebe der Region OWL entgegen, die sich durch Lage, Ambiente, Service und Küche besonders auszeichnen.

Die Website „Kulinarisches-OWL.de“ ist trendgerecht smartphone-adaptiv, wird weiterhin laufend aktualisiert und ist keyword-phrasen-gestützt für SUCHMASCHINEN OPTIMIERT. Erfreuen Sie uns bitte auch in 2018 weiterhin mit Ihrem Besuch, um sich von Zeit zu Zeit zu einem kulinarischen Ausflug in der Region inspirieren zu lassen.

Ich wünsche Ihnen für das Jahr 2018

Gesundheit und Zufriedenheit in Familie und Beruf.

 

Ich grüße Sie herzlich mitten aus OWL

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Moderator vom genuss-affinen Regional-Portal „Kulinarisches-OWL.de“)
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Beitrag 48 / 2017: Weiterer Meistertitel für den Junior in Wertheraner Bäckerei Bossert

Konditormeister Patrik Kröger verwöhnt die Gäste nunmehr auch als Bäckermeister

Sehr geehrte Freundin, sehr geehrter Freund kulinarischer Genüsse, die in vierter Generation von Konditormeister und Inhaber Günther Kröger und Frau Ursula Kröger verantwortlich geleitete Bäckerei Bossert – Konditorei/Café freut sich, einen weiteren Erfolg in der Firmen- und Familiengeschichte des Hauses zu kommunizieren: Patrik Kröger, der Sohn des Ehepaares hat seinen Bäckermeistertitel erworben. Knapp ein Jahr nach seiner erfolgreichen Konditormeisterprüfung (Kulinarisches-OWL.de berichtete am 30. Oktober 2016 unter dem Topic „Kaffeegenuss und Böckstiegel-Motive“) hält Patrik Kröger nunmehr auch den Bäckermeisterbrief in seinen Händen. Und nicht nur das: Derzeit ist für geraume Zeit das Meisterstück des jungen Bäckermeisters als MEISTERFENSTER unter dem Titel „Märchenhaftes Abendbrot“ im Café ausgestellt.

 

„„Märchenhaftes Abendbrot“ vom Konditor- und Bäckermeister Patrik Kröger“
© Copyright Foto: Hans-Jürgen Schmidt  – hjs – | Bielefeld

Und natürlich nutzen wir auch dieses Mal die Gelegenheit, den jungen Meister zu dieser Bäckermeisterprüfung Patrik Kröger persönlich zu Worte kommen zu lassen.

 

A) Der praktische Teil

Prüfungsort und Kursteilnehmer

Bei ca. 40 Kursteilnehmern, so Patrik Kröger, waren am nordrhein-westfälischen Prüfungsort Olpe zwei Prüfungstage für den praktischen Teil angesetzt.

Vorab hatten die Kursteilnehmer eine Woche Zeit für die praktische Entwicklung von ersten Backversuchen bis zur meisterlichen Perfektion.

 

Die Themenwahl

  • Tag eins der praktischen Prüfung:

Gefordert waren, so Patrik Kröger,

  1. ein eigenständig entwickeltes, handwerklich gefertigtes Weizenmischbrot
  2. ein eigenständig entwickeltes, handwerklich gefertigtes Roggenmischbrot

und zwar jeweils mit dem Zusatz “ortsüblich“

Im Falle des Weizenmischbrots habe er sich für ein Kartoffelbrot, mild im Geschmack entschieden. Es galt, dieses Brot meisterlich aufzupeppen. So sei ein Weizenmischbrot mit 50% Kartoffelanteil  entstanden, dem er sls Besonderheit karamelisierte Zwiebeln hinzugefügt habe.

Zudem, so Patrik Kröger des weiteren, habe er als Kontrastbrot ein Roggenmischbrot gewählt. Hierbei habe er eine Pfeffermischung selbst zusammengestellt und fein geschrotet. Das Roggenmischbrot habe er mit Kardamom verfeinert, da dieses geschmacklich alles abrunde.

  1. Die Herstellung diversen Kleingebäcks

wie z. B. Mohnhörnchen, Laugenknoten, Sesamzöpfe,

Hefezöpfe mit verschiedenen Flechtarten

Teegebäckmischung aus drei verschiedenen Sorten

 

  • Tag zwei der praktischen Prüfung

Hier, so der junge Meister, legte der Prüfungsausschuss Rezepte vor, nach denen zu backen war. Die Produkt-Optik war frei gestellt.

Gefordert war ein Haferbrot

Auch hier, so Patrik Kröger konnte man seine Kreativität einbringen. So habe er herzhafte Blätterteigteilchen (mit Tomaten und Mozzarella) gebacken. Und süße Plunderteilchen wie z. B. Mohnschnecken und Waldbeerschleifen hätte er in diversen Sorten hergestellt. Zudem waren gefordert:

  1. Kalkulation jedes einzelnen Produktes
  2. Ein Preisschild für das betreffende Produkt
  3. Eine Allergen-Deklaration

Zur Aufgabenstellung Sahneprodukt habe er u. a. eine Erdbeer-Sahneschnitte und zwei Buttercreme-Produkte hergestellt; seine „Festtagstorte“ und seine „Cremerolle“ habe er beide mit Mandelböden und Nougat-Buttercreme hergestellt.

 

B) Fachtheoretischer Teil

Hier waren zwei weitere Prüfungstage à acht Stunden angesetzt. Es galt, Aufgaben zu Marketing, Kalkulation und Fachtechnologie in Schriftform zu lösen.

Und während Patrick Kröger mir Einzelheiten zur Rohstoffkunde, zu Knetprozessen und Teigführung erläutert, widmet er sich, einen Blick in die aktuelle Praxis werfend, besonderes ausführlich dem Thema

Langzeit-Kälteführung / Gärverzögerung

Hier sieht Patrik Kröger den qualifizierten Handwerksbetrieb deutlich im Vorteil.

Das Geheimnis eines geschmacksintensiven Erlebnisses sieht er in folgendem:

Brot- und Brötchenlaibe sollten mindestens 24 Stunden lang für eine langsame Garung und intensive Aromabildung gerade soeben im Temperatur- Plusbereich gehalten werden, um ein geschmacksintensives Ergebnis zu erhalten. Auf diese Art und Weise generiere Bäckerei/Café Bossert einen unverwechselbaren, individuellen Geschmack. Zudem erziele man im Hause Bossert durch den Einsatz von Sauerteig in Kombination mit der Langzeit-Kälteführung auch gute Erfolge bei der Frischhaltung der Backwaren.

 

C) Betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Teil

Hier, so Patrik Kröger, seien die Ergebnisse seiner Konditormeisterprüfung berücksichtigt worden. Aufgrund der Verwandtheit der Berufe (Konditormeister und Bäckermeister) seien seine letztjährigen Prüfungsergebnisse übernommen und anerkannt worden.

 

D) Berufspädagogischer Teil

Auch hier habe man aufgrund der Affinität der Berufe (Konditormeister und Bäckermeister) die letztjährigen Prüfungsergebnisse der Konditormeisterprüfung übernommen und anerkannt.

So habe er jüngst bei den lokalen Ferienspielen auf Schloß Werther einen Kurs für fünf bis zwölfjährige Kinder anbieten können, der den tielnehmenden Kindern ermöglichte, unter seiner Anleitung eigene Produkte aus Schokolade selber herzustellen und natürlich auch stolz mit nach Hause zu nehmen.

 

E) Ausblick

Nach erfolgreich bestandener Prüfung, so der junge Meister, sei er als Fachlehrer in Olpe von der dortigen Bäckerfachschule, wo er auch die Prüfung bestanden habe, übernommen worden. Er sei dort für geraume Zeit für die Auszubildenden-Unterweisung wie z. B. für Bäcker- und Fachverkäufer-Auszubildende zuständig gewesen. Aufbauend auf dieser Erfahrung plane er, seinen „Betriebswirt des Handwerks“ zu machen. Auch die anschließende Ausbildung zum staatlich anerkannten „Brotsommelier“ an der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk in Münster fasse er konkret ins Auge.

 – – – – – – –

Mein Fazit:

Es ist erfreulich zu sehen, mit wieviel Einsatz und Begeisterung handwerkliche Traditionen im Hause Bossert hoch gehalten werden und mit welcher strategischen Weitsicht sie auch kommuniziert werden. Ich nutze die Gelegenheit, auch auf diesem Wege Patrik Kröger zu seiner mit der Note 1 bewerteten Bäckermeisterprüfung sehr herzlich zu gratulieren.

Ich grüße sie freundlich mitten aus OstWestfalenLippe

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Moderator vom genuss-affinen Regional-Portal Kulinarisches-OWL.de)
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